Alexander Schwarz

Opfer-Schauen. Fernseh-Schauen

Die zentrale Frage im Vortrag Opfer-Schauen. Fernseh-Schauen behandelt die Konstruktionsmechanismen zweier TV-Formate, welche die geladenen Fernsehgäste als Opfer präsentieren. Das Massenmedium Fernsehen generiert bei den vorgeführten Interviews Opferbilder und dichotome Denkweisen für das Publikum. Es ist ein sehr sensibler Umgang notwendig, wenn betroffene Personen das Private verlassen und mittels des Fernsehens in die Öffentlichkeit treten, um dort intime Geschehnisse zu offenbaren. Doch mit welcher Intention agiert hier das Fernsehen als Vermittler zwischen Privat und Öffentlich und wie zielführend werden Diskurse über sexuelle Gewalt geführt?

Alexander Schwarz ist Studienassistent am Institut Medien/Medientheorien der Kunstuniversität Linz. Er hat nach der Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bei der Stadt Ulm, Abteilung Kultur, den Studiengang Tourismusmanagement mit Kulturschwerpunkt an der Hochschule München abgeschlossen. 2011 absolvierte er ein 5-monatiges Study Abroad Program (mit DAAD-Stipendium) an der Southern Cross University in Lismore, Australien. Seit 2014 studiert er den Masterstudiengang Medienkultur- und Kunsttheorien an der Kunstuniversität Linz.

Kontakt: alexander.schwarz@ufg.at